
Es hatte sich leider abgezeichnet, Anfang dieser Woche musste die sportliche Leitung handeln und einen neuen Impuls auf der Trainerposition setzen. Nach einem überrragenden letzten Jahr, zu der Drilon maßgeblichen Anteil in seiner Rolle als Co-Trainer hatte, folgte nun der folgenschwere Absturz. Nachdem auch gegen die beiden Kellerkinder aus Nördlingen nur ein Punkt und ein Treffer heraussprangen, musste nun also gehandelt werden.
Es blutet einem als Fan das ASV-Herz, dass ein solch charismatischer und emsiger Charakter, der sich so sehr mit dem ASV Neumarkt identifiziert, dann letzten Endes auf diese Weise das ASV-Kapitel beenden muss. So häufig findet man in Trainerwechsel-Meldungen irgendwelche Floskeln: Wir verkünden, dass… – Vielen Dank für die Arbeit – Wir wünschen alles Gute! Doch in der Meldung, die die sportliche Leitung zu diesem Thema abgegeben hat, klingt in jeder Silbe mit, dass diese Entscheidung nur allerschwersten Herzens getroffen wurde und man bis zuletzt darauf vertraut und gehofft hatte, dass es dennoch zum Turnaroud kommt, was die Ergebnisse anging. Denn am Einsatz lag es sicherlich am allerwenigsten, besonders nicht an dem des nun scheidenden Coaches. Und wer weis, zu welcher Zeit und in welcher Form sich die Wege noch einmal kreuzen werden.
Und dennoch gilt: „The Show must go on“ und so werden die beiden Co-Trainer Benjamin Drenda und Alex Braun bis auf weiteres die Verwantwortung für die nächsten Partien – mindestens mal das in Neudrossenfeld – übernehmen. An welchen Stellschrauben die beiden drehen können, um die so dringend benötigte Erfolgsserie zu starten, bleibt abzuwarten. Mit Alex Braun ist zumindest weiterhin jemand am Ruder – nun mit noch mehr Verantwortung – der die Mannschaft als ehemaliger Kapitän detailliert kennt und möglicherweise Ansätze aus dem Hut zaubern kann. Wir wünschen den beiden jedenfalls das richtige Händchen und unseren Jungs eine gesunde und maximal erfolgreiche Rückkehr von der Auswärtspartie in Neudrossenfeld.