
Es geht wieder los, der ASV greift nach rund 100 Tagen Spielpause gegen den SC Großschwarzenlohe endlich wieder ins Spielgeschehen ein. Nachdem zweimal die Partie gegen die SpVgg Weiden abgesagt werden musste (einmal vor und einmal nach der Winterpause) und vergangenes Wochenende aufgrund eines zu wässrigen Platzes auch im Bamberg keine Austragung möglich schien, wird das Duell gegen das Wendelsteiner Schlusslicht nun zum Auftakt für die restliche Spielrunde. Die Jungs sind voller Elan und drängen darauf, endlich wieder in den Punktspielmodus einzugreifen. Den Platz an der Sonne mussten wir zwar vorerst an den SC Eltersdorf abtreten, doch aus der Jägerposition heraus lässt sich hervorragend zum Angriff blasen. Doch auch wenn unser Team von Sven Zurawka, der mit seinem kongenialen Compagnon Drilon Asani vor wenigen Wochen bis 2028 verlängert hat, gegen den SCG haushoher Favorit ist, wird gleich vom ersten Spiel weg höchster Einsatz gefordert sein. Zum einen hat man beim wilden 3:3 im Frapack-Stadion vor einigen Monaten gesehen, dass der Gegner absolut bayernligatauglich ist und zum anderen haben die Jungs aus „Schwärzala“ mit dem 1:0 Auftaktsieg gegen Weiden wieder Blut geleckt und sich gleich direkt im Kampf um den Klassenerhalt angemeldet. Da würde natürlich ein überraschender Punktgewinn beim Nachbarn hervorragend in die Stimmung passen. Damit das nicht passiert und unser Team mit einem perfekten Start die Wintermüdigkeit abschüttelt, sollte von der ersten Minute an höchste Konzentration aufgebracht werden. Im Kader stehen wohl bis auf den Langzeitverletzten Fabian Pözl der Großteil der Mannschaft, die vor der Winterpause so häufig für Furore gesorgt hat und diese hervorragende Ausgangsituation geschafft hat.
Im Übrigen sind die Verantwortlichen beim ASV gerade dabei, ihre Hausaufgaben für den Fall der Fälle zu machen. Denn sollte die Mannschaft weiterhin so überraschen und am Ende tatsächlich die Möglichkeit für einen sensationellen Aufstieg in die Regionalliga Bayern haben, dann wird alles dafür vorbereitet sein, dass auch die wirtschaftlichen und infrastrukturellen Voraussetzungen passen, um das Aufstiegsrecht wahren zu können. Orga-Abteilungsleiter Wolfgang Marx dazu: „Wir können den Jungs nicht sagen, dass sie nicht hochdürfen, weil wir unsere Arbeit nicht machen. Klar werden wir immer erst auf das Wohl des Vereins schauen, doch haben es schon ganz andere Klubs geschafft, die Regionalliga zu stemmen, da wollen wir uns nicht anschauen lassen. Also Ja, wenn wir es packen sollten, dann tun wir alles dafür, dass wir die Lizenz bekommen werden.“ Das klingt doch nach besten Voraussetzungen für ein überragendes Frühjahr am Deininger Weg.