
Kaum leitete unser neuer Trainer Matthias Rascher die erste Übungseinheit, schon geht es auch zum ersten Auswärtsspiel zum Tabellenführer nach Cham. Schwieriger könnte ein Einstand für einen Trainer kaum sein, vielleicht aber ist genau das der leichteste Beginn, denn niemand in der Liga erwartet in diesem Spiel irgendetwas vom abgeschlagenen Tabellenschluchlicht, somit kann der neue Coach mutig und befreit seine Ideen an die Mannschaft weitergeben, damit diese das spielerisch sehr gut geführte Duell vom Wochenende gegen Bamberg gleich nochmal auf den Rasen bringt. Auch wenn das Ergebnis „dank“ des – was sogar die Bamberger Zuschauer so kund getan haben – mehrmals unglücklich agierenden Referees (Rot, Elfer, Foul, …) zum Ende leider in die falsche Richtung lief, die Leistung war eine der besten der bisherigen Saison. Man hätte dem nun wieder ins zweite Glied zurück kehrende Interimscoach Benjamin Drenda wie logischerweise auch der gesamten Mannschaft ein Erfolgserlebnis gegönnt, doch eine alte Fußballerweisheit sagt eben schon: Wenn du unten drin stehst, laufen die Dinge eben gegen dich. Dass sich dann mit der letzten Aktion des Spiel, die den 1:3 Endstand für die Gäste zur Folge hatte, dann auch noch Keeper Lars Böhmeke verletzte – dass das Schiedsrichtergespann hier kein Foul erkannte war gleichermaßen unverständlich wie irrelevant – passt dann eben auch noch ins Bild.
Letzten Endes zeigt auch diese Partie, dass zwar wie fast immer nicht viel fehlt, doch dass diese Saison einfach hundsmieserabel schwer ist. Es helfen nun auch keine Durchhalteparolen mehr, auch in Cham wird es kommen, wie es kommen wird. Die Mannschaft wird ihr bestes geben und wir wünschen ihr wie immer eine gesunde Rückkehr und viel Erfolg und unserem Matthias ein glückliches Händchen für seine erste Bayernligapartie.