Erstes Ligaeröffnungsspiel für den ASV

Für unseren ASV steht das erste offizielle Ligaeröffnungsspiel der Vereinsgeschichte an. Seit einigen Jahren ist es üblich, dass eine Begegnung zum offiziellen Ligaeröffnungsspiel auserkoren wird. Nun darfunser ASV zum ersten Mal als Kontrahent bei diesem dabei sein. Die gesamte Liga wird an diesem Tag nach Ammerthal schauen, alle Teams der Liga werden dort offiziell vertreten sein, zudem wird man gespannt darauf schauen, wie der Wiederaufsteiger auftreten wird und welchen Eindruck der letztjährige Tabellendritte abgibt. Auch unsere Fans werden gespannt sein, wie das Team in die Liga startet, im Pokal-Quali-Match schied man schließlich in der Elfer-Lotterie gegen die Regensburger Fortuna aus. Doch auch letzte Saison war man in der letzten Qualifikationsrunde gescheitert – ebenso vom Punkt – und spielte anschließend eine der besten Saisons der Vereinsgeschichte. Wir hoffen hierbei auf ein gutes Omen und werden die Partie gegen die DJK mit einer besonderen Vorfreude bestreiten. Coach Drilon Asani lässt sich vor der Begegnung noch so überhaupt nicht in die Karten schauen, die wenigsten Startelf-Plätze sind vor dem Abschlusstraining bereits vergeben, alle sind mit vollem Einsatz dabei und hoffen auf ihre Chance gleich beim Derby in Ammerthal. Doch auch wenn wie immer nur elf Mann zum Anpfiff auf dem Platz stehen werden, so werden mindestens fünf weitere, hochmotivierte und bereitstehende Akteure benötigt, die während der Begegnung für neue Impulse sorgen und so die Partie auf unsere Seite ziehen werden. Dies bezeichnete Asani bereits letzte Saison als größten Pluspunkt des Teams, dass in sehr vielen Begegnungen die Entscheidung von den Jokern herbeigeführt wurde. So kann es durchaus auch sein, dass einer der rund 20 Männern im Spieltagskader durchaus auch deswegen erst auf der Bank Platz nimmt, weil seine Impulse als Einwechselspieler zu wertvoll sind. Wir wünschen unserem Trainergespann jedenfalls das richtige Gespür und Händchen, während dieser Saison öfter die richtigen Entscheidungen zu treffen. Von seinem Vorgänger Sven Zurawka hat er es übernommen, sich nicht zu früh auf ein Saisonziel festzulegen. Da die Liga dermaßen ausgeglichen ist, können viele Kleinigkeiten einen Saisonverlauf entscheidend beeinflussen, sodass sich ein Saisonziel nicht immer einfach definieren lässt. In der letzten Saison hätten beispielsweise nicht viele darauf getippt, dass man sich in der Liga vom ATSV Erlangen verabschieden muss. Und wenn, dann hätten bestimmt mehr darauf gewettet, dass der Verein die Liga nach oben und nicht nach unten verlässt. Daher wird logisch erst einmal ein essentielles Etappenziel sein, die 40 Punkte-Marke zu erreichen. Und wenn dieses Ziel erreicht ist, sind hoffentlich noch viele Etappen zu bestreiten, gerne mit vielen Bergankünften. Um dann noch in der Sprache der gerade stattfindenden „Tour de France“ zu bleiben: Wenn es am Ende dann auch nichts mit dem „Maillot Jaune“ werden sollte, so sind doch auch das grüne „Sprintertrikot“ oder das gepunktete „Bergtrikot“ erstrebenswert. Und manchmal ist bereits das Durchhalten der 21 kräftezehrenden Etappen – dieses Jahr von Barcelona nach Paris – ein Grund zur Freude. In jedem Fall wollen wir auf der ersten Etappe gleich mal um den Tagessieg „mitradeln“. Vielleicht können wir gleich ganz früh mit einem beherzten Antritt einen Ausreißer an die Spitze setzen, vielleicht müssen wir mit einem „Panthersprung“ im Zielsprint am letzten Gegner vorbei und vielleicht brauchen wir auch mitten im Rennen entscheidende neue Anweisung aus dem Teamfahrzeug oder stürzen sogar auf dem Kopfsteinpflaster, doch wir werden auf jeden Fall an jedem Berg, an jeder Sprintwertung und am Zieleinlauf am Straßenrand stehen und unseren Jungs die nötige Extra-Energie in die Beine anfeuern, damit wir dann am Ende des Tages auf das Siegerpodest steigen dürfen.