
Unsere Jungs haben die Heimniederlage gegen Hof direkt wieder wett gemacht und sich einen aufopferungsvollen Sieg beim ATSV Erlangen geholt. Es war der erste Sieg seit fast fünf Jahren auf der Paul-Ausserleiter-Sportanlage, seit der Saison 2021/22 hat unser ASV ausschließlich Niederlagen dort kassiert. Fast ein wenig wie der große FC Bayern, der nach Ewigkeiten nun wieder einmal im Bernabeu in Madrid gewinnen konnte. Vielleicht hat unsere Vorarbeit einen kleinen Vorbild-Charakter gehabt, denn auch wir haben die Begegnung gegen die im unteren Mittelfeld beheimateten Unistädter druckvoll begonnen und sicherten uns die größeren Spielanteile. Als Selim Mjaki, der mit seinem Führungstreffer ganz nebenbei die Führung bei der Torjägerkanone der Bayernliga Nord übernommen hat, zum 1:0 vollstrecken konnte, haben wir die ganz nebenbei entdeckte Auswärtsstärke wieder unter Beweis stellen. Ganze vier Auswärtssiege am Stück gelangen einer ASV-Mannschaft in der Bayernliga, wenn überhaupt dann schon sehr lange nicht mehr. Durch diesen Sieg haben sich unsere Adler ganz heimlich auf den zweiten Rang der Auswärtstabelle geschoben, ein eindrucksvoller Beleg für die wirklich grandiose Saison, die unser Team in dieser Spielzeit abliefert. Doch der Auswärtssieg beim ATSV war mit dem Führungstreffer noch lang nicht unter Dach und Fach, denn noch vor der Pause drehten die Hausherren die Begegnung und gingen ihrerseits mit 2:1 in Führung. Schlimmer als dies wogte dann allerdings der verletzungsbedingte Ausfall von Morris Adelabu, der mit Verdacht auf einen Muskelfaserriss noch vor dem Pausentee heruntermusste. Für ihn wurde Peter Grübl eingewechselt. Eben jener Grübl positionierte sich dann perfekt, als sich wiederum Mjaki eine Viertel Stunde vor Abpfiff durchtankte und in die Mitte legte, wo der lange Schlacks goldrichtig einnetzte. Als knapp fünf Minuten später Erlangens Dimitriadis vom Platz gestellt wurde, gaben unsere Adler nochmal Vollgas und auch Sven Zurawka schob seine Mannen weiter nach vorne. Für das Happy End der Partie war dann in erster Linie wieder Mjaki zuständig, der sich erneut dribbelstark in den Strafraum der Gastgeber begab und dieses Mal den ebenfalls eingewechselten Dominik Juric fand, der hochemotional zum Sieg traf. Der in der Vergangenheit länger verletzte Wirbelwind kam so zu seinem zweiten Treffer für den ASV überhaupt und wurde von seinen Kollegen inständig geherzt.
Nun wartet auf unsere Jungs wieder ein harter Brocken, denn der Würzburger FV ist eine Mannschaft vom Schlag Bayern Hof und hier haben wir vor Wochenfrist gesehen, dass nicht weniger als 100% Einsatz genügen, um erfolgreich zu sein. Die Männer von der Zellerau mussten sich zwar vergangenen Montag mit 1:2 der SpVgg Weiden geschlagen geben, doch davor waren sie drei Mal in Serie siegreich, unter anderem bei der spielstarken Mannschaft des FC Ingolstadt II. So konnte sich der WFV wieder auf einen Relegationsrang aufschwingen, der im Winter noch nicht so deutlich zu erkennen war. Selbst der direkte Klassenerhalt ist plötzlich wieder in Reichweite, sodass wir uns auf einen harten Fight einstellen werden müssen, um unsererseits die wichtigen Zähler bei uns zu behalten. Es beginnt nun die Endphase der Saison, die wir mit zwei weiteren Englischen Wochen bestreiten werden, in denen es die Nachholspiele gegen Bamberg und Weiden geben wird. Sven Zurawka muss nun also auch ganz behände mit den Einsatzzeiten seiner Junga umgehen, um diese Begegnungen mit voller Kraft absolvieren zu können. Da ist es hervorragend zu sehen, dass eben auch die Jungs von der Bank Top-Leistungen abliefern und eben auch spielentscheidende Momente in Petto haben, auf die sich die Mannschaft verlassen kann. Wir wünschen unseren Jungs für die Begegnung einen gesunden Verlauf und maximalen Erfolg.